Das Kapital strebt nach Wachstum des Mehrwerts. Der investierte Wert stellt Arbeitskräfte ein; überschüssige Arbeit entspricht Gesamtarbeit minus notwendiger Arbeit; Arbeit wird durch Marktaustausch in Wert umgewandelt; Der Mehrwert entspricht dem Gesamtwert abzüglich der Löhne. Wenn der Mehrwert den investierten Wert übersteigt, profitiert das Kapital und reinvestiert es, um zu expandieren. Ist der Mehrwert kleiner oder gleich dem investierten Wert, scheitert die Expansion und das Kapital stagniert. Das Gewinnstreben birgt letztlich einen selbstzerstörerischen Widerspruch: Arbeiter sind auch Konsumenten; Das Kapital will niedrige Löhne, aber hohe Kaufkraft. Wenn das Kapital expandiert und der Mehrwert steigt, steigt die Mehrarbeit: 1) Gesamtarbeitskräfte steigen, notwendige Arbeitskräfte sinken (höhere Effizienz) -> Löhne sinken -> Angebot übersteigt Nachfrage -> Wertaustausch schrumpft schnell -> Wachstum stagniert. 2) Gesamtarbeitskräfte steigen, notwendige Arbeitskräfte bleiben unverändert (längere Arbeitszeiten) -> Angebot übersteigt Nachfrage -> Wertumwandlung schrumpft -> Wachstum stagniert. 3) Gesamtarbeitskraft unverändert, notwendige Arbeitskraft sinkt (Lohnkürzungen) -> Löhne sinken -> Nachfrage sinkt -> Wertumwandlung schrumpft -> Wachstum stagniert. 4) Die Gesamtzahl der Arbeitskräfte sinkt, die notwendige Arbeitskraft sinkt schneller (die Gesamtnachfrage sinkt) -> der Wachstumsraum schrumpft -> das Wachstum stagniert. Die Globalisierung verschiebt die Wachstumskosten. Wenn das Kapital auf eine Region beschränkt ist, sättigen Produktion und Konsum und das Wachstum stagniert. Wenn das Kapital in neue Regionen expandiert, findet es vorübergehend Raum zur Akkumulation, bis die Sättigung zurückkehrt und das Wachstum erneut ins Stocken gerät. Die physische Welt ist endlich: Expansion stößt auf Grenzen und Wachstum findet letztendlich sein Ende.