Nichts passt besser in die Gegenwart. Das moderne Leben bringt zu viel mit sich. Der vorgeschriebene Lebensweg ist zu schwer – die Filterung beginnt bei der Geburt. Eine gute Highschool führt zu einer guten Universität, eine gute Universität führt zu einem gut bezahlten Job, dann zu Heirat und Kindern, dann beginnt der nächste Zyklus. Wann halten wir inne und fragen: Wofür lebe ich eigentlich? Doch Internetbeziehungen sind zu leicht. Angesichts der immer schnelleren und immer flacheren Verbindungen haben die Menschen Angst vor Einsamkeit, haben aber auch Angst davor, verletzt zu werden. Die „Partnerkultur“ ist überall – Essenspartner, Reisepartner, Kinopartner – jeder einzelne ist ein kurz wirkendes Schmerzmittel. Wo finden wir echte, tiefe Resonanz?